8 - Die Forschungsarbeiten im Verein

Obwohl man heutzutage zu den Erfindungen viel mehr sagen kann als beispielsweise vor 50 Jahren, fehlen uns auch weiterhin Kenntnisse über bestimmte Bereiche dieses Wissensgebiets. Um solche Lücken schliessen zu können, gibt es beim Patentinhaber- und ErfinderVerein die Möglichkeit, Forschung auf diesem Wissensgebiet zu betreiben. Zu den Hauptaufgaben dieses Tätigkeitsbereiches von PEV gehört unter anderem auch:

 - neue Erkenntnisse, welche die Hirnforschung hervorgebracht hat, zur weiteren bzw. näheren Erläuterung der Prozesse der Kreativität heranzuziehen,

 - die Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Kreativität zu koordinieren,

 - die über die Kreativität gewonnenen Erkenntnisse zu publizieren und zu popularisieren.

 Zur Mitwirkung bei der Forschung über die Kreativität sollten sich Leute aus den KMUs sowie aus der Industrie melden. Erstens haben sie zu den mit der Entstehung neuer Lösungen technischer Probleme verbundenen mentalen Tätigkeiten am nächsten. Und zweitens, während sie sich mit der Forschung über die Kreativität befassen, gewinnen sie neue Erkenntnisse über ihre eigene produktive Tätigkeit.

 Der Präsident des Vereins forscht bereits seit sehr vielen Jahren auf dem Gebiet der technischen kreativen Tätigkeit. Seine beruflichen Tätigkeiten und Zulassungen sind wie folgt:

Schweizerischer Patentanwalt; auch zugelassen als Vertreter vor
dem Europäischen Patentamt; CZ- und somit Europäischer Patentanwalt, zugelassen auch vor dem Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt der Europ. Gemeinschaft, in Alicante ( Marken und Designs)

Berufliche Laufbahn:

- Dezember 1958            : Abschluss an der Techn. Hochschule in Prag, Elektro;

- bis September 1968      : Prüfer und Richter im Patentamt in Prag;

- bis April 1982                : Patentanwalt in Zürich;

- seit Mai 1982                 : eigenes Patentanwaltsbüro;

Literaturverzeichnis: -

- Patent:        CZ-PS 88678 –„Einrichtung zum Durchschneiden ………….“

- Patenanmeldung Schweiz: Nr. 003232/12; „Kraftmaschine“;

- Bücher:      „Materielle Prüfung von Erfindungen“, 1978; ISBN 3-85732-100-8;

                     „Erfindungs- und Patentlehre“, Carl Heymanns Verlag, Köln 2010,

                            ISBN 978-3-452-27120-4;

                     „Das Unterbewusste und die erfinderische Tätigkeit“, PEV, 2013;

- Artikel  :      „Zur Bemessung des technischen Fortschrittes von Maschinen"

                     in der Zeitschrift "Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht" (GRUR),

                     Internationaler Teil, 1967, Heft 2, S. 65ff;

                     „Erfindungsbegriff und Prüfungsverfahren" in GRUR, Inlandsteil, 1975,

                     Heft 8, S. 401ff;

                     „Konstrukteur und Patente" in "Schweizer Maschinenmarkt", 1979,

                     Nr. 13, 15, und 17;

                     „Erfindungsbegriff werturteilsfrei" in der Zeitschrift "Mitteilungen der

                     deutschen Patentanwälte"(Mitt.), 7/1979, S. 124ff;

                     „Die Entwicklung der Erfindungslehre" Mitt. 4/1980, S. 61ff;

                     „Ein europäisches 'kleines Patent'?", Mitt. 11/1980, S. 206ff;

                     „Prüfung auf erfinderische Tätigkeit", Mitt. 3/1981, S. 50ff;

                     „Erfindung im Nichtigkeitsstreit", Mitt. 10/1981, S. 193ff;

                     „Erfinderische Tätigkeit und non obviousness", epi-Information

                     des Institutes der beim EPA zugelassenen Vertreter, 3/1998, S. 110ff;

„Anwendung der Lehre über die erfinderische Tätigkeit in der technischen Praxis",

epi-Information, 2/2004, S. 65ff;

„Zur erfinderischen Tätigkeit“, epi-Information 1/2005, S. 33ff;

„Mehrere Arten erfinderischer Tätigkeit“, sic! 2/2005, S. 146ff;

"Erfinderische Tätigkeit mehrstufig“, epi-Information 3/2005, 88ff;

„Kommentar zum Beitrag ,Computerimplementierte Erfindungen‘..“,

sic! 10/2005, S. 774ff;

„Begründung der Definitionsmethode zur Prüfung erfinderischer Tätigkeit“,

epi-Information 1/2006, S. 28ff;

„Arten der Beurteilung von Erfindungen“, epi-Information 2/2007, 63ff.

„Vergleich der Methoden zur Prüfung von Erfindungen"; sic! 01/2008, S. 102ff;

„Die Inventivpsychologie und erfinderische Tätigkeit“, epi-Information,

1/2008, S. 30ff und 3/2008, S. 105ff;

„Durchschnittsfachmann, Fachmann oder doch kein Fachmann?“,

sic! 4/2011, S. 223ff;

„Der Fachmann im Patentwesen“, "Mitteilungen der deutschen

Patentanwälte"(Mitt.), 4/2011, S. 179ff;

„Der Crux mit der erfinderischen Tätigkeit“, epi-Information,

3/2012, S. 90ff;

 Das Buch „Das Unterbewusste und die erfinderische Tätigkeit“ ist durch PEV lieferbar.